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Der Holzweg

 

Der Holzweg ist ein 5 km langer Rundwanderweg, der unter anderem durch Amteroth und in seiner Gemarkung Amteroth verläuft. Der in der Karte markierte Startpunkt liegt beim Haus Felsenkeller. Von dort führte in geschwungener Hohlweg hinauf zum Johannisberg (282m) mit dem Bismarckturm, der 1914 errichtet und 2009/2010 restauriert wurde.

Jetzt geht es auf den Löns-Pfad, der anfangs breit, später aber als kleiner Weg hinunter ins Almersbachtal führt. Man erreicht das Löns-Denkmal, das 1935 von der Jägerschaft Altenkirchen errichtet wurde. Von hier genießt man einen schönen Blick ins Löwental, durch das man im weiteren Verlauf des Holzwegs zum Rauhen Stein kommt.

Am Ende des Löns-Pfades quert der Wanderweg das Johannistal und erreicht wenig später das Holzdidaktikum, wo Hölzer verschiedenster Baumarten zum Selbststudium aufgereiht sind.

Der nächste Wegpunkt ist der 4m hohe Basaltblock Rauher Stein, den die Germanen als Kultstätte nutzten. Der Sage nach soll der Rauhe Stein beim ersten Glockenschlag der Kirche in Oberwambach in die Tiefe gestürzt sein.

Jetzt geht es hinauf zum alten Verbindungsweg nach Oberwambach. Kuriose Baumgeschöpfe wie die Bleiche oder die Kichte säumen den Holzweg. Einige Informationstafeln stillen den Wissensdurst. Bevor der Holzweg nach Amteroth abknickt, sieht man in gut 7km Entfernung den Raiffeisenturm auf dem Beulskopf (388 m), der höchsten Erhebung im Altenkirchener Westerwald.

Im Amteroth wird der Holzweg zu einem Naturkunstpfad. Verschiedene Künstler haben hier kleine und auch große Kunstwerke aus Holz geschaffen, die den Wanderer auf knapp einem Kilometer begleiten. Über das Johannistal, wo am Wegesrand ein Gedicht über Amteroth ins Holz geschnitzt wurde und den Löns-Pfad geht es schließlich wieder zurück nach Altenkirchen.